Home arrow Presseartikel arrow Presseartikel 2007
Presseartikel 2007
   

Goslarsche Zeitung

Harzer Tageblatt

Ausgabe Clausthal-Zellerfeld                      St.Andreasberg

Nr.129/224.Jahrgang

Mittwoch 6. Juni 2007

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Erinnerungen an den Harz im Altmühltal

Ehemalige Clausthalerin begeistert mit ihrem Garten

Clausthal-Zellerfeld. Von einer besonderen Geschichte erzählt Barbara Krasemann aus dem mittelfränkischen Thalmässing (Naturpark Altmühltal) in einem Fernsehbeitrag des Bayerischen Rundfunks (BR), der am 14. Juni gezeigt wird: Dabei handelt es sich um Früchte ihrer Liebe zu Clausthal- Zellerfeld. Dreh- und Angelpunkt ihres Lebens ist ein ungewöhnlich großer Garten mit fast 1400 Pflanzenarten, der schon Ort vieler Veranstaltungen war. “Als Bergstudententochter aus dem Ruhrgebiet verbrachte ich einige wunderbare Jahre in Clausthal-Zellerfeld in der Buntenböcker Straße 12”, berichtet die 53-Jährige. “Kinderträume, die am Rande dieser liebenswerten Bergstadt auf einem Bauernhof entstanden, spiegeln sich heute am Rande eines kleinen Dorfes in Bayern wider.” So hat Barbara Krasemann binnen 22 Jahren aus 8500 Quadratmeter Wiese einen Botanischen Privatgarten angelegt, der in seinen 14 Themenräumen auch Naturerlebnisse aus “ihrem” Harz beinhaltet. “ Inzwischen bin ich mit Stolz erfüllt und glücklich in meinem Paradies.” Seit gut zwei Jahren interessiert sich das Bayerische Fernsehen immer wieder für die Anlage. Vor einigen Wochen kam ein BR-Team von “laVita” und stellte viele persönliche Fragen. Woher kam die Idee für diese Anlage? Warum befassen sie sich mit all diesen alten vergessenen Pflanzen und deren Nutzung? Was erfüllt sie an diesem Garten? Vielleicht, weil sie ihren Wunsch aus jungen Jahren, irgendwann nach Clausthal zurückzukehren, nie verwirklichen konnte, habe sie ihre Erinnerungen auf diese Weise festgehalten, meinte sie. So filmte der Kameramann im Haus alte Kinderbilder aus dem Harz von ihr und ihren Eltern Wilfried und Elli Peters, die nicht mehr leben. In Dankbarkeit erinnert sich Barbara Krasemann an ihre Gastfamilie Martha und Heinz Jahn mit den Töchtern Helga Vollbrecht und Heidi Selle:” Es war eine traumhaft schöne Zeit in Clausthal.”

Neugierige können einen Blick auf die Homepage www.baerbels-garten.de werfen und sich den Sendetermin von “laVita” im Bayerischen Rundfunk merken: Donnerstag, 14.Juni, um 21.20Uhr.

 
Montag,14.Mai 2007         
ROTH STADT UND LAND      RHV/ Seite 1
 

Barbara Krasemann führte Kameramann Stefan Bank durch ihren Garten. Über 1400 verschiedene Pflanzen gedeihen in diesem außergewöhnlichen Garten in Dixenhausen.

Foto: Tschapka

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Schlemmen mit Zutaten aus “Bärbels Garten”

BR-Team machte für “Schlemmerreise”-Beitrag auch in Dixenhausen Station- Fladen mit Erdbeerspinat

In den Landkreis Roth führte eine neue Folge der “Schlemmerreise” einer beliebten Sendung des Bayerischen Fernsehens. Auf der Suche nach kulinarischen Genüssen wurde das Fernsehteam auch in Dixenhausen fündig. Am Samstagvormittag sah sich Kameramann Stefan Bank in “Bärbels Garten” in Dixenhausen bei Thalmässing um.

Dixenhausen (ts)- Ein Kräutergarten mit Tee-, Gewürz- und Heilpflanzen, ein Formgarten mit historischen Rosen, Wild, und Prachtstauden, ein Grillplatz mit Tipi und Feuerstelle - bei Barbara Krasemann gibt es jede Menge kulinarische Köstlichkeiten zu bestaunen. Fast 1400 verschiedene Pflanzensorten hat die Dixenhausenerin auf ihrem Grundstück gepflanzt. Außerdem gibt es im Garten der bekennenden “Baumsammlerin”über 200 verschiedene Baumsorten. Kaum zu glauben, dass dieser Ort vor rund 20 Jahren nur eine 8500Quadratmeter große Wiese war.

Rundgang in 6 Minuten

Für die Dreharbeiten hat sich Barbara Krasemann ein paar ihrer Freunde und Bekannten eingeladen. Diese bewunder - immer begleitet von der Kamera -nun die prachtvolle Anlage. Normalerweise sind Besucher dann fast zwei Stunden in der Anlage unterwegs. An diesem Vormittag bleibt in den sechs Minuten “Filmzeit” daher nur Zeit für die schönsten Ecken.           Gefilmt wurde mit “Original -Ton”, was den Aufwand erheblich senkt. Allerdings muß das Filmen zwei Mal unterbrochen werden, stört doch zunächst der Lärm eines Traktors und dann der eines Flugzeugs die Idylle. Die vermeintlichen Erstbesucher unterstützen die Dreharbeiten nach Kräften und wandern mit staunenden Blicken und vielen “Ohs” und “Ahs” durch die Pflanzenwelt, um die Filmaufnahmen so authentisch wie möglich zu machen. Aber es lockt schliesslich auch die Belohnung: Wie es sich für eine Schlemmerreise gehört, wird auf dem Gartentisch ordentlich aufgetischt. Im garteneigenen Ofen werden Fladen aus Roggenbrotteig gebacken und mit allerhand Leckereien aus Bärbels Garten belegt. Und auch dies wird mit der Kamera festgehalten, die von der lodernden Glut auf die kulinarischen Genüsse schwenkt.

Alltäglich und exotisch

Darunter so Exotisches wie Frischkäsefladen und Fladen mit Erdbeerspinat oder Gemüseampfer mit Schafkäse, doch auch Alltägliches wie Zwiebeln. Sogar eine Räucherkammer gibt es im Garten, in der der Schinken für die Fladen geräuchert wird. Dazu gibt es eine köstliche Limonade aus 13 verschiedenen Kräutern nach einem Spezialrezept von Barbara Krasemann.

Nach zwei Stunden ist alles im Kasten und BR-Kameramann Stefan Bank steigt zusammen mit Thomas Gruber, dem stellvertretenden Fremdenverkehrsreferenten des Landratsamtes, wieder ins Auto. Sie müssen weiter zur historischen Hochzeit, die auf dem Ritterfest in Hilpoltstein gefeiert wird. Barbara Krasemann allerdings bleibt mit ihren Freunden noch eine Weile im Garten, bis alle Köstlichkeiten verputzt waren.

Die “Schlemmerreise” durch den Landkreis Roth wird 2008 im Bayerischen Fernsehen ausgestrahlt

  
Dienstag, 7. August 2007

Süddeutsche Zeitung Nr. 180/ S.9

Der Selbstversorgergarten

 

Bärbel Krasemann, Dixenhausen bei Nürnberg : “Vor 23 Jahren habe ich eine Wiese von einem Bauern gekauft, insgesamt 8500 Quadratmeter. Auf dieser Fläche habe ich mich nach und nach ausgelebt. Vor allem sammle ich historische Gemüse wie Platterbsen, gelbe Bete, schwarze Möhren oder Helgoländer Wildkohl. Das Saatgut habe ich zum Teil von Genbanken, die mir Samen geben, um alte Arten wie Knollenziest oder Schinkenwurzel zu erhalten Viele exotische Bäume wachsen hier, etwa ein Lebkuchenbaum, ein Tulpenbaum oder ein Schwarznussbaum. Außerdem sammle ich Ahornbäume, ich habe mittlerweile 36 verschiedene Ahornarten im Garten.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Aber mein Garten ist kein Museum, ich nutze und verwerte das meiste, was hier wächst - ich koche Tee aus den Kräutern, mache Marmelade aus den Früchten und esse das Gemüse. Es gibt im Garten sogar ein Backhaus und ein Dörrhaus. Die Arbeit schaffe ich nur, weil ich Maschinen habe -einen Bagger, einen Traktor, Motorsägen, eine Schubkarre mit Motorantrieb. Im Sommer gehe ich um sieben Uhr morgens in den Garten und habe bis zum Sonnenuntergang darin zu tun. Der Garten ist mir ans Herz gewachsen, ich fühle mich als Teil der Natur, wenn ich mich in im aufhalte. Wenn es hagelt, möchte ich am liebsten über jeder Pflanze einen Schirm aufspannen.”

von Titus Arnu

 

 

Besucherzähler

Sie sind der 89680 Besucher