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Rezept für Rosen- Sprudelbad-Pralinen aus meinem Buch:

"Wo Träume wachsen"

In einer Schüssel mische ich 200g Natron mit 100g Zitronensäure, 11 Esslöffel Mondamin und einer Hand voll getrockneter, zerriebener Rosenblüten. Dann gieße ich 200g warme, verflüssigte Kakaobutter darüber und verrühre alles schnell zu einem Brei. Ist der Rosenduft zu schwach, verfeinere ich den Brei zusätzlich mit Rosen-Öl. Die Masse kommt nun zum Aushärten in kleine Formen.
Gibt man die fertige Praline in das warme Wannenbad, löst sie sich sprudelnd auf und gibt den herrlichen Rosenduft wieder frei. Dieses Bad wirkt beruhigend und hautpflegend.

 

Bohnenkerne mit Klößen

 

(fränkisch: Bohnakern mit Klöß)

nach einem Rezept von Walburga Friedel 

Besorgen Sie sich die guten, alten Feuerbohnen. Die sind am besten. Zuerst die Bohnen gut waschen und dann über Nacht vorquellen lassen. Am nächsten Tag mit dem Einweichwasser, Räucherfleisch, einem Lorbeerblatt, etwas Essig , wenig Zucker und einer Prise Nelkenpulver die Bohnen kochen. Wenn das Fleisch gar ist, wird es herausgenommen, bis die Bohnen ebenfalls weich sind. Dann wieder in den Eintopf gegeben. Der fertige Eintopf wird mit einer Einbrenne etwas angedickt. Diese "Mehlschwitze" bereite ich mit einem Stück Butter, etwas Mehl und einem Teil des Kochwassers. Zu diesem Bohnengericht passen sehr gut Kartoffelklöße.  

   

Marmeladen, Eissaucen, Sirup oder Likör, kein Wunder, wenn man da im Winter schwach wird.

Berberitzen-Konfitüre

1,5l Berberitzensaft, 500g Birnen (geschält und entkernt gewogen), 1kg Gelierzucker 1:1                 

Berberitzen waschen, mit wenig Wasser weich kochen und den Saft durch ein Tuch oder ein feines Sieb laufen lassen. Alternativ kann man einen Dampfentsafter verwenden. Birnen in kleine Stücke schneiden, mit Berberitzensaft und Gelierzucker vermengen und unter Rühren, wie auf der Zuckerpackung angegeben 3 oder 4 Minuten sprudelnd kochen lassen. Heiss in Gläser füllen und sofort verschliessen. 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

 

 

Quittenbrot

1 kg Quitten, 700g Einmachzucker, 1 Stück Vanillestange, Hagelzucker oder Grümelzucker

Die Quitten trocken abreiben. Nach dem Entfernen von Blüte und Stiel waschen und in Stücke schneiden. Die Quittenstücke knapp mit Wasser bedeckt weich kochen. Dann durch ein Sieb streichen und abwiegen. Das ergibt etwa 700g Quittenmark. Das Quittenmark mit der gleichen Zuckermenge und den Gewürzen unter ständigem Rühren zum Kochen bringen und dick einkochen lassen. Vorsicht! brennt leicht an !!!Auf geöltem Pergamentpapier 2 cm dick ausstreichen und 1 - 2 Tage trocknen lassen. Dann in Rauten schneiden, in Zucker, den man mit etwas Vanillinzucker mischen kann, wälzen und noch einige Tage nachtrocknen lassen

Französischer Erdbeerlikör

250g  gewaschene, gut abgetropfte Walderdbeeren in eine bauchige Flasche geben. Dann 200g weissen Kandiszucker auf die Früchte geben und mit 0,7l Weinbrand auffüllen. 4 - 6 Wochen müssen die Früchte im Alkohol ziehen, ehe sie von der Flüssigkeit abgefiltert werden. Danach sollte der Likör noch einige Wochen reifen.

Mahonien - Kirsch - Gelee

(ideal in Kombination mit säurearmen Früchten)400 ml Mahonien -saft aus etwa 800g Früchten gewonnen und 350 ml Süsskirsch -saft werden mit 1 kg Gelierzucker verrührt und nach Anweisung 3 oder 4 Minuten gekocht. Das heisse Gelee wird schnell in Gläser gefüllt und fest verschlossen.

Mispelkompott mit Rotwein

400g Mispeln, 1 Tl Butter, 300 ml Rotwein, Mark einer halben Vanillestange, 2 El Zucker, 1 Msp. Zimt, 1 Tl Speisestärke

Die weichen, gut reifen Mispeln waschen, halbieren und von Blüte und Kern befreien. Dann in Butter kurz andünsten. Rotwein dazu giessen, Vanillemark, Zucker und Zimt zugeben und aufkochen. Bei mittlerer Hitze ca. 15 Minuten köcheln lassen. Ab und zu umrühren. Speisestärke in wenig Flüssigkeit (Rotwein, Wasser oder Apfelsaft) anrühren und zugeben, Nochmals aufkochen. Dieses Kompott abgekühlt zum Nachtisch servieren.

 

 

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