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Alpinum

Aus 36 Tonnen gelbem “Treuchtlinger Marmor” entsteht im Herbst 2006 auf knapp 60 Quadratmetern ein “ Geröll  -Alpinum ”. Zunächst müssen 60 qm Wiese abgetragen werden. Aus dem darunter liegenden Lehm kann man nun das Gelände modellieren. Es folgt eine Drainage um die gesamte Fläche. Ein Leerrohr für die spätere Bewässerung kann noch unter den Steinen versteckt werden. Endlich beginnt die eigentliche Anlage mit den bis zu einem Meter grossen Steinen. Das feinere Material (1-3 cm)wird erst zum Schluss aufgebracht Es enthält noch einen hohen Lehmanteil, was für die spätere Pflanzung von Vorteil ist

 
 
 

 Es ist eine harte Knochenarbeit. Das eigentliche Modellieren muss natürlich von Hand erfolgen und erfordert schon etwas Fingerspitzengefühl.

 

 
 Die erste Bepflanzung vor dem Winter 2006 und Todholz als schmückendes Beiwerk.
 
   

Und jeden Tag hält man Ausschau nach der ersten Blüte. Siehe da, eine Mittagsblume...

   

Eine blühende Sandkirsche

   

Ob der “Steingarten der sieben Jahreszeiten” wirklich einmal das ganze Jahr blühen wird?

    

Ganz zaghaft beginnt nun im Juli 2007 die erste gelbe Allium - Blüte sich zu öffnen und Prunella grandiflora,
eine Braunelle mit dem Namen  “Freelander

 

 

Recht spärlich setzt Scutellaria baicalensis die ersten blauen Helmblüten.
Die Sorte nennt sich “Oriental blue”. Das gelbe,
wollige Habichtskraut trägt schon die ersten Samen.
 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Diese Steingartennelke, Dianthus plumarius hat den Namen “Sweetness”

Galium sylvaticum das echte Labkraut . Es wurde einst behauptet, dass es zur Käseherstellung diente. Aktuelle Versuche lassen allerdings heute stark daran zweifeln

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Im Oktober 2007, ein Jahr nach dem “Bau” des Steingartens, werden immer mehr grüne Pflanzflächen sichtbar. Die meisten Stauden habe ich im Winter gesät. Den kleinen Feigenkaktus habe ich allerdings nach einer Besichtigung des Botanischen Gartens in Jena gekauft. Ich hoffe, er ist wirklich völlig winterhart.

 
Die dankbare kleine Nelke blüht inzwischen unermüdlich.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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