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Gemüse

Historische Gemüsesorten

  Amaranth “Golden Cereal”, Grünkohl, Hirse, bunter Zuckermais, gelbe Zuckererbsen, brauner Puffmais, Boretsch, Zackenschote, Koriander , Färberwaid, Lupinen, Etagenzwiebeln, Mangold, gelbe Melde, Kümmel, Guter Heinrich,  Kapuzinerkresse und Forellensalat turnen hier durch die kleinen , überschaubaren Beete

   

Erbse “Blue Pod”
Pisum sativum - dies ist eine Zuckerschote, die auch beim Kochen ihre Farbe behält

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Baumspinat Magentaspreen
Chenopodium giganteum - setzt man die Pflanzen weiter auseinander und gibt ihnen mehr Nährstoffe, erreichen sie leicht 1,5m Höhe

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Zucchini, Coussa Lebanese”
Cucurbita pepo

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  Rattenschwanz-Rettich
Raphanus sativus var.Mougri - Knoblauch, Zwiebeln, Erdbeeren, gelbe Möhren, violette Möhren, polnische Gurken, Linsen, Senf, Pastinaken, grossblättrige Kresse und Buschbohnen sorgen hier für einen abwechslungsreichen Mittagstisch

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Echter Erdbeerspinat
Blitum virgatum - hier sorgt er für Dekoration und reichlich Samen für das kommende Gartenjahr. Geerntet wird die junge Blattmasse und wie Spinat zubereitet.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   Mohn reinweiss
Papaver setigerum - Dieser süsse Backmohn ist bei der Ernte tatsächlich weiss. Beim Backen werden die Samen dunkel. Diese Sorte wurde früher hier in Franken angebaut, wie mir einige Gartenbesucher versichert haben.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Ostfriesischer Grünkohl 2005 Brassica oleracea var. Sabellica - an den grossen, blaugrünen, gekrausten Blättern gut zu erkennen. Dahinter verstecken sich noch Körnerbohnen (Stangen-)eine alte Forchheimer Landsorte, echter Schwarzkümmel, Gemüse - Ampfer, Zuckerwurzel, Hirschhorn - Wegerich, Haferwurzel, Schabziger Klee, Topinambur, Alpen - Ampfer und die südliche Erdkastanie

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

  

Und wo wachsen bekanntlich die schönsten Gemüse? In Nachbars Garten! 2005 hab ich darum u. a. auch einige Jungpflanzen vom Ostfriesischen Grönkohl  meinem lieben Nachbarn “Hanger Schorsch” gebracht. Ja und sehen Sie, was daraus im zweiten Standjahr 2006 wurde... einige drei Meter hohe, blühende Kohlpflanzen. Das Saatgut ist inzwischen gut ausgereift und kann im Frühjahr 2007 wieder zur Nachzucht verwendet werden. Also Schorsch, noch einmal meinen allerherzlichsten Dank. Tja, er ist ein Landwirt der alten Schule, von dem ich viel lernen durfte. Und ich bin heilfroh, dass von vielen Experimentierpflanzen einige Exemplare in seinem Garten mit wachsen dürfen, falls bei mir einmal unheilvolle Mitesser, wie zum Beispiel Wühlmäuse unkontrolliert zuschlagen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Gelbe Bete “Burpee’s Golden”
Beta vulgaris var - nachdem dieses Bild entstanden war, zerstörte ein Hagelschlag die gesamte Blattmasse. Sämtliche alte Gemüsesorten haben sich danach wieder erholt und brachten noch gute Erträge. Auch der “Helgoländer Wildkohl , der türkische Blattkohl und der Bremer Scheerkohl lieferten noch einige Mahlzeiten.

Inzwischen sind noch Musterbeete anlegt mit diversen Rüben wie : Nachtkerze, Kerbelrübe, Herbstrübe, Kohlrübe, Mairübe und ausserdem noch Stielmus, Senfspinat, Sibirischer Wildkohl, Spargelsalat, Löffelkraut, Lein, Rucola sylvatica, Gemüsemalve, Kolbenhirse und Russisches Süßholz

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

Ohne Blüten - kein Nachwuchs

Die Blühende Möhre ist nicht nur hübsch, sondern auch sehr nützlich. Diese Doldenblüten locken unter anderem Schwebfliegen an. Die Leibspeise ihrer Larven sind Läuse.

Ja und dann gibt es noch kostenlos frisches Saatgut für die kommende Möhrensaison.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Auch diese blühende “Distel” lockt nützliche Insekten an und liefert reichlich Samen für das nächste Jahr. Natürlich handelt es sich um eine ganz besondere Distel. Es ist die Kardone oder auch Cardy genannt.Sie ist die Schwester der Artischocke. Im Mittelalter ass man  bereits von diesem Gemüse die dicken Blattrippen. Geschält, in Stücke geschnitten und gedünstet, war sie als Delikatesse geschätzt.

 

 

 

 

 

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